


Pirgy auf Chios, Griechenland


Das malerische Dorf wie es genannt wird. Hier gibt es die Tradition, die Häuser mit schwarz-weiß geometrischen Figuren zu dekorieren. Diese werden Ksista genannt. Der Ursprung der Tradition ist leider nicht bekannt. Einige Archeologen sind der Meinung, dass diese in der byzantinischen Periode von Chios Griechenland entstand, andere Historiker denken das die Genueser diese "Graffiti" mitgebracht haben. Was auch immer der Ursprung ist, es gibt Pirgi einen wunderschönen und sehr sehenswuerdigen Stil.
Die Ksista hat drei verschiedene Stile. Der erste Stil ist von einfachen geometrischen Rechtecken verschiedener Größen, die die ganze Oberfläche bedecken.
Der zweite Stil hat eine größere Vielfalt von Figuren wie zum Beispiel einfache Kreise und Dreiecke. Der dritte Stil gibt mehr Raum für schöpferische Muster, wie zum Beispiel Blumen. Es gibt auch heute noch Künstler die sich auf das Malen der traditionellen Dekoration spezialisiert haben. Obwohl die Muster einfach scheinen, Erfahrung und Fachkenntnisse sind notwendig um sie zu malen.
Pirgy liegt im Masticgebiet der Insel und hatte deshalb waehrend der genuesischen Herrschaft strategische Wichtigkeit.
Die Häuser am äußeren Rand des Dorfes sind lueckenlos gebaut. Es gibt auch keine Türen oder Fenster auf der äußeren Seite. Die Stadt kann durch zwei Haupttore, im Norden und im Süden betreten werden. So wurde eine Festung geschaffen, die das Dorf und die Einwohner von Gefahren schützte. Eine Besonderheit von Pirgy ist die Tomatenzucht auf den Balkonen. Den Tomaten wird fast kein Wasser gegeben, dadurch waechst eine kleine und harte Tomate die doch saftig und voll im Geschmack ist.




















Pirgy
Pirgy
Pirgy
